Konflikte klären statt Harmonie spielen – Klarheit mit Herz in der Führung

Shownotes

Konflikte gehören zum Führungsalltag – und trotzdem werden sie oft vermieden. In dieser Episode der Führungsreise sprechen wir darüber, warum es sich lohnt, Spannungen nicht schleifen zu lassen, sondern sie mutig, klar und wertschätzend anzusprechen.

Du erfährst,

warum unausgesprochene Konflikte Teams langfristig blockieren,

wie Ich-Botschaften helfen, Klarheit zu schaffen, ohne anzugreifen,

weshalb der richtige Ton oft wichtiger ist als der Inhalt selbst,

und warum gute Führung nicht heißt, alles am besten zu können, sondern die richtigen Menschen zusammenzubringen.

Mit vielen Praxisbeispielen, starken Bildern (Dirigent, Trainer, Mannschaft 🏟️) und einer klaren Botschaft: Führung braucht Mut, emotionale Klarheit und Lösungsorientierung. Denn hinter Konflikten steckt oft keine böse Absicht, sondern Unsicherheit und ein Wunsch nach Orientierung.

Wenn du Führung menschlich, wirksam und mit Herz gestalten willst, dann ist diese Folge genau richtig für dich.

🎧 Jetzt reinhören und Teil der Führungsreise werden.

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Transkript anzeigen

00:00:01: Führungsreise, der Podcast für innovative Führung und visionäres Management von und mit Stefanie

00:00:08: Brings.

00:00:10: Und es ist heute eine Lektion, da habe ich am längsten in meinem Leben gebraucht, weil ich bin vom Typ so jemand, der gerne sagt, ich habe alles gerne harmonisch, ich habe alles gerne heiter.

00:00:21: Es kommen aber jeden Tag Konflikte auf und es lohnt sich diese Konflikte sofort auszusprechen und zu benennen.

00:00:29: Absolut.

00:00:29: Das ist natürlich immer mit dem Ansprechen, dass viele Angst haben vor Ableitung oder angegriffen zu werden je nach Situation.

00:00:38: Aber ich denke, es ist auch wichtig, Konflikte offen zu führen, dass man die löst.

00:00:45: Es kommt natürlich auf die Musik an.

00:00:47: Welchen Ton habe ich?

00:00:48: Wie greife ich den anderen an oder gehe ich eher auf die sachliche Ebene?

00:00:54: Es macht natürlich schon einen Unterschied, als wenn ich emotional da reingehe.

00:00:58: Wir sind jetzt, glaube ich, hier auch bei dem Thema der Sprache sehr, sehr stark verhaftet, dass wir einfach sagen, wenn ich zum Beispiel merke, ui, hier stört mich irgendetwas, dann gehe ich zum Beispiel, und ich hoffe, dass ich da richtig handle, dann gehe ich zum Beispiel auch in den Konflikt, dass ich sage, du pass mal auf, irgendwie ich habe das Gefühl, dass, also das heißt, ich schaue, dass ich den anderen erstmal Nicht angreifen, sondern raushalte, aber trotzdem klar benenne, was mich stört.

00:01:29: Genau, die Ich-Botschaft.

00:01:30: Ja.

00:01:31: Ich habe das Gefühl oder ich habe den Eindruck, stimmt das, dass er praktisch nicht angegriffen wird, sondern, ja, einfach da freier, weil ich sage, du hast, du hast, da bist du sofort angegriffen.

00:01:44: Und du hast Klarheit mit Herz in den Titel mit reingemirmen.

00:01:47: Und das finde ich auch ganz gut, weil ich glaube, wir dürfen manchmal auch... diese persönliche, diese emotionale Geschichte mit reinnehmen?

00:01:58: Ja, auf jeden Fall mit Werten und, wie gesagt, ruhig, nicht hysterisch oder hochemotional.

00:02:04: Klar, Gefühle mit reinnehmen, aber trotzdem in der Kommunikation erst mal bis auf die sachliche Ebene gehen, dass das nicht bei dem anderen antriggert.

00:02:14: Okay.

00:02:15: Aus deiner Erfahrung, was ist so der beste ... Das heißt, mir hält etwas auf.

00:02:21: Das heißt, nicht lange liegen lassen, sondern Termin machen und besprechen.

00:02:24: Also es kommt jetzt immer auf die Situation drauf an.

00:02:26: Manchmal ist es auch gut, wenn man das einfach nochmal nachts drüber schläft, um einfach das nochmal mit Abstand die Situation zu betrachten, bevor ich jemanden vielleicht zu Unrecht kritisiere.

00:02:39: Weil manchmal ist es ja auch unter Stress oder Druck oder, ja, man ist emotional vielleicht selber jetzt nicht ganz so klar, dass man sagt, okay, ich nenne nochmal Abstand von Situationen und betrachte mir die einfach noch mal in Ruhe.

00:02:53: Wie ist das abgelaufen?

00:02:54: Weil da manchmal kühlt sich das dann auch ein bisschen ab.

00:02:58: Also, das ist, glaube ich, ich glaube, das ist der beste Ratschlag überhaupt bei allem, diese Nacht drüber schlafen.

00:03:03: Das ist auch bei Sachen, die man rausschickt, die Nacht drüber schlafen, ist nie verkehrt.

00:03:08: Aber ich merke natürlich, wenn ich, was ich jede Woche im Meeting die gleichen Konflikte habe, dann hilft es das nicht wieder.

00:03:14: Ich kann das nicht vermeiden, sondern dann muss ich, wenn ich die Situation verbessern will, dann muss ich raus damit.

00:03:19: Dann muss ich rauskriegen, was ist das Problem?

00:03:22: Denn oft sind es Probleme, die da dahinter stecken, ja?

00:03:25: Ja, aber das ist ja eine Sache, die über mehrere Male schon passiert ist.

00:03:28: Da hast du ja schon drüber geschlafen.

00:03:31: Ja, aber manchmal braucht man ja bis zur Erkenntnis, dann vielleicht ein, zwei Mal bis man merkt, guck mal hier die Situation, die ist nicht ganz sauber.

00:03:38: Und dann muss man, also ich sortiere dann immer für mich, bin ich das jetzt oder tatsächlich gibt es da einen Konflikt?

00:03:44: Und dann muss man wirklich rangehen, ja.

00:03:46: Ja, weil nur so kann sich was verbessern, sonst schwilt er ja immer unbewusst mit.

00:03:53: Ich kenne da auch viele Beispiele, wo jemand dann irgendwie sagt, die greifen mich ständig an und in Wirklichkeit kommt dann in der Kommunikation nur raus, dass einfach die Erwartungshaltung des Teams war, dass einfach tatsächlich mehr geführt wird, dass mehr Anweisungen kommen und die führten dann halt einfach zur Unsicherheit und damit vielleicht auch manchmal zu aggressiven Verhalten.

00:04:15: Ja, aber das ist wichtig, dass man einfach die Erwartung oder die Meinungen abfragt.

00:04:21: Da muss aber auch halt dieses, ja, das Feld dafür da sein, dass sie offen sein dürfen.

00:04:28: Und wir haben natürlich noch ein spannendes zusätzliches Feld.

00:04:31: Ich muss natürlich als Führungskraft nicht, und das ist so ein altes Bild, was da noch drin hängt, ich muss nicht der Best in allem sein.

00:04:38: Nein, man muss nur der Dirigent, muss ja auch nicht jedes Instrument perfekt spielen können.

00:04:42: Er muss sie nur zusammenbringen.

00:04:44: Ja, das ist wichtig, dass er die Zürge in der Hand hält, dirigiert und er guckt, dass jeder sein Instrument am besten spielt.

00:04:55: Also ich glaube, das ist noch mal eine ganz, ganz wichtige Botschaft hier am Schluss dieser, dieser Episode, dass wir das beachten, weil ich kenne immer wieder noch Führungskräfte, die wirklich Angst haben.

00:05:03: Dann, dann sieht man, aber ich habe hier eine Schwäche, weil ich das gar nicht verstehe oder gar nicht nein.

00:05:08: Ich habe in meinem Team Leute dafür, dass sie das machen und mich genau an dieser Stelle unterstützen.

00:05:14: Und ich muss nur dafür sorgen, dass sie die Idealbedingungen haben, dass sie die Tätigkeit perfekt ausführen können für mich auch.

00:05:20: Ja, da hängt er wieder mit dem Selbstvertrauen so, dass ich in mir ruhe, dass ich die mentale Stärke habe, dass ich anderen neben mir haben darf, die dürfen manche Sachen besser machen.

00:05:31: Wir können auch nur das Sportbeispiel, der Trainer ist auch nicht der Beste auf dem Platz sein.

00:05:35: Genau,

00:05:36: das stimmt.

00:05:37: Er muss halt nur die Mannschaft zusammenbringen, dass sie gut spielen.

00:05:41: Genau, und ich glaube so Mannschaft, das ist vielleicht ganz gut, habe ich da einen Konflikt und zwei verstehen sich nicht, dann merkt man ja, dann hängt das Spiel.

00:05:50: Und das muss ich dann lösen, damit dieses Spiel nicht hängt.

00:05:53: Genau, das ist ein sehr gutes Beispiel.

00:05:56: Dann gehen wir doch mit diesem Bild raus und schauen einfach mal und haben den Mut künftig, wenn ein Konflikt auftaucht, ihn nicht schleifen zu lassen, sondern zu sagen, pass auf, ist vielleicht dem ersten Schritt unangenehm, aber ich stelle mich dem und löse ihn.

00:06:09: Wir wollen ja lösen, es geht ja nicht darum, dass man den anderen dann sagt, sonst geht hier darum, dass man einfach... Eine Lösung findet, wie es in Zukunft besser ist.

00:06:18: Ich glaube, diese Lösungsorientierung muss auch damit schlägen.

00:06:21: Und oft

00:06:22: steckt

00:06:22: tatsächlich eine Unsicherheit dahinter.

00:06:24: Das ist meine Erfahrung.

00:06:25: Über viele Jahrzehnte.

00:06:26: oft ist es gar nicht, dass da wirklich große Unstimmigkeiten sind.

00:06:30: Jemand fühlt sich unverstanden, unsicher.

00:06:33: Das führt meistens zu diesen Geschichten.

00:06:35: Das heißt, Konflikte führen, wie du es richtig gesagt hast.

00:06:38: Genau.

00:06:40: Wenn du spürst,

00:06:41: dass da mehr sein darf als nur funktionieren, dann bleib dabei, abonniere

00:06:45: den Podcast

00:06:46: und

00:06:47: komm mit auf die Führungsreise.

00:06:49: Der

00:06:49: Podcast für innovative Führung

00:06:51: und visionäres Management.

00:06:54: Von und mit Stefanie Brings.

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