Wer sich nicht selbst führt, kann niemand führen.

Shownotes

Gute Führung beginnt nicht beim Team – sie beginnt bei dir selbst. In dieser Episode von Führungskreise sprechen wir darüber, warum Selbstführung die oft unterschätzte Grundlage für wirksame, moderne Führung ist.

Was passiert, wenn Führungskräfte im eigenen Chaos stecken? Welche Auswirkungen haben fehlende Klarheit, mangelnde Struktur oder alte Führungsmuster auf das Team? Und warum ist die eigene Vorbildfunktion viel stärker, als uns oft bewusst ist?

Anhand praxisnaher Beispiele geht es um Selbstreflexion, Ehrlichkeit mit sich selbst und die Frage, wie Klarheit im Kopf, im Arbeitsumfeld und im eigenen Führungsstil entsteht. Wir sprechen über Ordnung als inneren und äußeren Prozess, über blinde Flecken in der Selbstwahrnehmung und darüber, warum Unterstützung von außen kein Zeichen von Schwäche, sondern von Professionalität ist.

Diese Folge ist eine Einladung, bei Führungsproblemen nicht zuerst im Außen zu suchen – sondern bei dir selbst anzufangen.

🎧 Für Unternehmer:innen, Führungskräfte und alle, die nicht nur führen, sondern wirklich Wirkung entfalten wollen.

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Transkript anzeigen

00:00:01:

00:00:09: Wir als Unternehmer und Unternehmerinnen, wir schauen natürlich immer, was machen wir mit unserem Team?

00:00:14: Wie führen wir die richtig?

00:00:16: Aber ich glaube, viele übersehen etwas dabei.

00:00:19: Ja, ich glaube, du sprichst das richtige Thema an.

00:00:22: Wie führe ich mich selber als Vorbildfunktion?

00:00:25: bin ich der chaotische oder der cholerische oder verzettel mich.

00:00:31: Das ist ganz wichtig.

00:00:32: Wenn ich mich selber führe und in Klarheit bin, dann habe ich eine ganz andere Ausstrahlung auf meinem Team.

00:00:38: Und ich glaube, wir sind jetzt so bei dieser Vorbildfunktion.

00:00:40: Fangen wir vielleicht mal so an.

00:00:42: Als Chef, als Vorgesetzter bin ich ein Vorbild.

00:00:45: Und Dinge, die ich mache, nehmen sich früher oder später Leute im Team raus.

00:00:50: Das stimmt.

00:00:51: Also ich habe da ein Beispiel, wo ich selber noch angestellt war, hatte einen Vorgesetzten, der war der Kaot vom Herrn.

00:00:57: Also der ganze Schreibtisch war immer voll.

00:01:00: Und da kam er irgendwann, ja, sie haben mir das nicht abgegeben.

00:01:02: Ich so, doch, das habe ich auf den Tisch gelegen.

00:01:04: Nein, das ist da nicht.

00:01:05: Ja, natürlich hat es da gelegen, ja.

00:01:08: Oder er hat bei der Kollegin und mir, wir haben gegenüber gesessen, die Bildschirme waren dazwischen und wir haben beide an der Aufgabe gearbeitet.

00:01:14: Und irgendwann hat sich rausgestellt, dass er uns beiden den gleichen Auftrag gegeben hat aus Versehen.

00:01:19: Also das war so nicht das Vorbild, was man sich wünscht in dieser Beziehung.

00:01:23: Und

00:01:23: da gibt es ja, sag ich mal, ganz viele Methoden, wie man das auch in den Griff bekommen kann.

00:01:27: Zum einen kann man natürlich auch schauen, dass ich eine, ja, ja, eine Assistentin, eine Assistent habe, der mir bei gewissen Gängen, bei meinen Schwächen hilft.

00:01:36: Aber es fängt halt erst mal bei uns selbst an.

00:01:38: Das heißt, wir müssen einfach mal schauen.

00:01:40: Wir müssen selbst, sag ich mal, auch... Buch führen über die Dinge, die wir machen.

00:01:44: Ja, es gibt ja auch so ein mentales Gesetz, so wie im Innen, so im Außen, dass man vielleicht auch bei sich mit mehr Klarheit und Struktur anfangen sollte.

00:01:52: Also es fängt dann an, ich räume erstmal meinen Büro auf und finde eine Struktur gerne auch mit Hilfe.

00:01:59: Also ich habe dazu auch einen Online-Kurs gemacht.

00:02:02: Es ist wirklich so, erst mal anfangen, aufzuräumen, auch im Kopf mal aufzuräumen, sich zu strukturieren, auch Sachen mal aufschreiben, Prioritäten setzen.

00:02:11: oder sein E-Mail, Desktop, das alles ganz klar aufzuräumen, dass man einfach eine Klarheit bekommt.

00:02:18: Und für diese Klarheit brauchst du erst mal auf eine Ehrlichkeit, denn du hast schon die verschiedenen Führungsstile und Typen auch erwähnt.

00:02:26: Das heißt, ich muss erst mal wissen, was bin ich denn?

00:02:28: Bin ich der

00:02:28: K.O.T.,

00:02:29: bin ich vielleicht auch, hab ich vielleicht auch Dinge, was was ich, noch irgendwelchen Führungsstil aus den Achtzigerjahren an mir hassen, den man vielleicht ablegen sollte?

00:02:38: Ja, was geht dir auch Produktivität dadurch verloren?

00:02:41: Und selber die Führungskraft ladet ja selber drum unter dem Chaos.

00:02:46: Es hat ja was dann auch mit Stress zu tun und man ist am Suchen oder kommuniziert das nicht richtig.

00:02:53: Das hat ja auch Auswirkungen.

00:02:54: Hier sind wir natürlich bei dem klassischen Punkt.

00:02:56: Einfach bei dieser Orientierung ist es natürlich hilfreich auch, Hilfe von außen erst mal zu erhalten, weil ich glaube, sich exakt selbst einzuordnen.

00:03:06: Das liegt dem meisten eher nicht, weil man redet sich manche Dinge halt auch selbst schön.

00:03:11: Also ich hab selber auch Coaches oder Mentoren, die mich auf meinem Weg begleiten, die ändern sich auch.

00:03:17: Ich find das wichtig, dass man reflektiert wird.

00:03:19: Ich kann andere gut reflektieren, aber mich selber hat man immer einen blinden Punkt.

00:03:25: Ja, also deswegen, das ist die Aufforderung.

00:03:27: Das heißt, bevor man so eine Standortbestimmung exakt macht, hier ist Hilfe von außen eigentlich immer angebracht, um einfach erst mal zu wissen, wo stehe ich.

00:03:36: Und was muss ich tun, damit ich mich ordentlich selbst führen kann, damit ich auch das Vorbild für die anderen werde?

00:03:42: Genau.

00:03:43: Und ich weiß, du hast einen guten Blick für diese Dinge.

00:03:47: Ja, das stimmt.

00:03:48: Ich glaube, in dem Moment, wenn man dann losgeht und dann... bekommt man noch Ergebnisse, die einen erstaunen, weil natürlich, wenn man selbst aufgeräumt klar ist, den Kurs verlinken wir übrigens auch.

00:03:59: Das wäre ganz wichtig.

00:03:59: dann, bis wir den Kurs, weil natürlich gehören so Dinge wie sieht ein Schreibtisch aus.

00:04:04: Ja, das gehört halt auch dazu.

00:04:06: Das ist der erste Eindruck, dem ich halt dann vielleicht auch jemanden, der mich einen Auftrag gebe, vermittle.

00:04:11: Ja, das stimmt.

00:04:12: Machen wir sehr gerne.

00:04:13: Ja, das ist wirklich wichtig, weil ... Die Menschen selber auch weniger Stress haben, sich besser fühlen und eine Klarheit ist so wichtig, auch für Entscheidungen zu treffen.

00:04:23: Wenn ich chaotisch im Kopf bin, wie will ich da eine Klarheit haben für die richtigen Entscheidungen?

00:04:28: Und ein Indikator ist, du hast einen wunderschönen Titel für diese Episode auch ausgewählt.

00:04:34: Wer sich nicht selbst führt, kann niemand führen.

00:04:37: Das heißt, ich merke, dass ich ein Problem habe in diesem Bereich, wenn ich ein Führungsproblem habe.

00:04:43: Absolut.

00:04:44: Also somit kann sich schon jeder testen.

00:04:46: Habe ich irgendwo ein Problem im Team?

00:04:49: Dann bitte fangen sofort bei dir selbst an.

00:04:51: Ja, und das ist unglaublich, was für eine Auswirkung das hat, weil sich selber was verändert.

00:04:57: Einfach klarer ist, es ist auch für das Team wichtig, eine Klarheit zu haben.

00:05:01: Oder wir kommen bei Klarheit, wenn ich aufgeräumt wieder zum Thema Intuition.

00:05:05: Ich bin ja dann viel offener, um auch solche Informationen zu kriegen.

00:05:11: Ja klar, weil ich dann nicht beschäftigt bin, um Dinge aufzuräumen oder

00:05:15: ja,

00:05:15: da reden wir später in der einen oder anderen Folge auch noch darüber.

00:05:18: Ich muss dann weniger kontrollieren und das sind natürlich die ganz großen Vorteile.

00:05:23: Ja, absolut.

00:05:24: Also jeder Führungskraft wird es besser gehen, wenn sie sich selber gut führen kann.

00:05:29: Wenn du spürst, dass da mehr sein darf als nur funktionieren, dann bleib dabei,

00:05:34: abonniere den Podcast

00:05:36: und

00:05:36: komm mit auf die

00:05:37: Führungsreise.

00:05:38: Der Podcast für innovative Führung und visionäres Management.

00:05:43: Von und mit Stefanie Brings.

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